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    Neues Buch: Aus Wolle oder aus nichts – transmediale Texte

    Was passiert mit einem Wort, einem Text, wenn sie vom Papier in ein anderes Medium wechseln? Wenn sie sich mit Klängen verweben, wenn sie Nadeln entspringen? Wenn sie vom reinen Lesetext zur Grundlage einer Performance werden oder den Ausgangspunkt eines Videos bilden? Ändert sich ihre Bedeutung, erweitern sich Textebenen, erobern sie neue Ausdrucksformen? Was macht Texte aus, die entstanden sind, um in mehreren Dimensionen zu existieren?
    „Als transmediale Textkünstlerin sind Worte mein Ausgangsmaterial, das ich durch verschiedene Medien wandle. Gedichte und lyrische Kurzprosa werden zur Grundlage von Literaturperformances und Videopoesie, von Stickbildern und Textilkunst.“
    „Aus Wolle oder aus Nichts“ vereint die Texte transmedialer Arbeiten mit Stills aus Videopoesie, mit Foto- und Textilarbeiten. Ein QR-Code führt zu visuellen- und Audioarbeiten und macht die Leser*innen so zu Hörer*innen, zu Zuschauer*innen, zu Besucher*innen virtueller Galerien.

    „Aus Wolle oder aus nichts“, Klever Verlag, September 2026

  • Blog,  Multimedia,  Text trifft Textil,  Videolyrik

    Einzelausstellung im Rahmen des BÖS Literatursalons

    Literatursalon 13.06.2026

    Lesungen:
    Markus Köhle: Land der Zäune. Sonderzahl Verlag, 2025
    Kaśka Bryla: mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich. Residenz, 2025
    Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2025

    Klangkunst: Anja Schaflinger und Laura Roth “Eine Allegorie der Erinnerung”

    Moderation: Erika Kronabitter
    Ausstellung: Rhea Krčmářová “Ein Labyrinth in selbst gewebten Wegen – transmediale Text(il)kunst”

    Die Ausstellung ist bis September während der Kurszeiten und auf Anfrage zu sehen

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  • Blog,  Essay,  Rezension

    Poesiegalerie Sommerlektüren – Rhea Krčmářová liest Jane Wels

    Von Deepfakes, Kamillenzungen und Quilts aus Worten – Rhea Krčmářová liest Jane Wels´ Schwankende Lupinen als Sommerlektüre

    Ein Geständnis zuerst: Rein von Titel und Aufmachung her wäre Jane Wels´ Gedichtband nicht unbedingt ein Buch, zu dem ich gegriffen hätte. Als jemand, die zwar eine Vorliebe für Mythologie hat, zur Natur als eingefleischter Stadtmensch aber kein wirklich intensives Verhältnis pflegt, hätte ich das Buch – ohne es zu kennen – vielleicht als zu blumig abgetan.

    Zum Glück ist Jane Wels auf Social Media sehr aktiv und postet regelmäßig ihre (aber auch andere) Lyrik, und so weiß ich, dass ihre Gedichte, trotz immer wieder eingeflochtener Naturmetaphern, alles sind, nur kein floraler Querschnitt durch das Gartenjahr.

    Nachdem ich das Buch Anfang des Jahres schon quergelesen hatte, beschloß ich, es auf meine Sommerlektüreliste zu setzen und es langsam und genüsslich durchzuarbeiten. Wels´ Lupinen und andere Gedichte begleiteten mich durch den Wiener Baustellensommer voller Umleitungen, linderten meine Qual im vollgestopften Schienenersatzverkehrsbus am Gaudenzdorfer Gürtel und fanden einmal sogar den Weg in meine Badetasche (dass ich an diesem Tag im Kongressbad den Kollegen jopa jotakin und Benedikt Steiner über den Weg lief, wird kein Zufall sein).

    Weiterlesen auf poesiegalerie.at

  • Blog,  Instagramlyrik,  Lyrik,  Multimedia,  Performance

    Lesungen November 2024

    16. November, 21h

    Lesungen aus Tagebruch instant im Rahmen der Poesiegalerie

    1060 Wien, Gumpendorferstr. 63B

    Infos

    21. November 19h

    „Lesung und Gespräch: Lässt sich die Gegenwart in Gedichte fassen?“

    Rhea Krčmářová und Jörg Piringer sprechen an der FB Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik über Soziale Medien, Künstliche Intelligenz und poetische Strategien.

    Universitätsring 1, Stiege 7, 2. Stock
    1010 Wien

    Infos

    22. November 13h

    Poesiegalerie-Lesung auf der Buchmesse Wien  3-Sat-Lounge

    mit Udo Kawasser und Clemens Setz

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    Tagebruch instant – Gedichtband (Limbus Lyrik)

    »On the go« tippt Rhea Krčmářová ihre Gedichte ins Handy. Im nächsten Moment sind sie auf Instagram zu finden, in Verbindung mit Fotos und transmedialen Arbeiten der Sprachkünstlerin. Doch auch jenseits der Sozialen Medien haben diese tagebuchartigen poetischen Einträge und die Bilder eine sprachliche und visuelle Wucht. Einmal kämpferisch, einmal analytisch, einmal philosophisch, dann wieder zärtlich, empathisch oder sphärisch ist diese Poesie Ausdruck des Moments und bildet in ihrer Gesamtheit ein Bild unserer Zeit durch die Augen einer Dichterin.
    Das Wort Gefangenschaft, das auf goldenen Lippen tobt, ein pastelliger Morgen, glitzernde Wangen, ein Himmel durch zersplitterte Schichten – Krčmářová findet eine sinnlich wahrnehmbare und bildhafte Sprache für die Grenzbezirke zwischen realer und virtueller Welt, in der es gänzlich andere Regeln und Möglichkeiten gibt.

    Limbus Lyrik