• Multimedia,  Performance,  Text trifft Textil

    Fluviale Mikulov 17.und 18.10.2026

    17-18 Oct 2026 | Mikulov-Pavlov [CZ]

    Installation "Space of Transition" by Sabine Müller-Funk, FLUVIALE artist
    Picture from Installation “Space of Transition” by Sabine Müller-Funk

    Program:

    October 17

    18:00 Exhibition opening LANGUAGE as ART at Gallery STUCCO HALL, Namesti 6, Mikulov.
    Welcome by:
    •  Thomas J. Jelinek, Curator/Artistic Director of FLUVIALE
    •  Petra Korlaar, Deputy Mayor of Mikulov
    •  Martin Šuba, Gallery STUCCO HALL

    Introduction by the artists:
    •  Gertrude Moser-Wagner, head of the Fluviale Artistic Board [AT]
    •  Ewa Kaja, visual artist [PL/AT]
    •  Rhea Krcmářová, media/language artist [CZ/AT]

    19:00 Performance: Sabine Müller-Funk, conceptual performance artist [DE/AT]

    19:30 Statement and talk: Claudia Mongini, researcher and symposium moderator [IT/AT]

    20:00 Reading: Rhea Krcmářová, media/language artist [CZ/AT]

    October 18

    11:00 Excursion to the Pavlov Archaeological Park, Pavlov-Mikulov na Moravě
    with: Martina Láznicková-Galetová, researcher at the Moravské zemské muzeum (Moravian Museum) in Brno, Department of Prehistoric Archaeology [CZ]

    till 18:00 Exhibition Language as ART – CODE as Memory, Gallery STUCCO HALL, Náměstí 6, Mikulov
    – free entry.

    Concept:

    by Gertrude Moser-Wagner

    FLUVIALE festival traverses eight countries ALONG the LINE, each with its own linguistic realities: language is communication and code; borders create divisions; and multilingualism is a reality in an era of migration.

    The Language as ART – CODE as Memory module is a poetic construct in the mind, made up of the letters of the places the festival has traveled through: a topographical tapestry of welcoming multilingualism.

    For her motto, Gertrude Moser-Wagner experimentally ties together both ends of the FLUVIALE LINE – CATANIA and SKJERVØY – using the letters of the northernmost and southernmost cities and English, the festival’s lingua franca:

    VØICE. AN ARTIST’S JØY. SAY NØ. YOU TAKE ØVER. STAY KEEN – SAY YES. MEAN IT AS ART, SØ, NAME IT CARE.

    Three artists have been selected as paradigmatic representatives of “language” from three perspectives – visual (Ewa Kaja), performative (Sabine Müller-Funk), and literary (Rhea Krcmářová). They were deliberately chosen as multilingual “European internal migrants” who, however, have lived in Vienna for a long time.

    Additionally, Claudia Mongini, a European philosopher, will provide a summary of the topic at hand.

    Martina Láznicková-Galetová, a scholar from Brno, will lead the excursion to the Archeopark in Pavlov and speak about proto-language and prehistoric finds in Pavlov, such as the Venus of Věstonice: “Drawing (a line)” thus remains the theme of FLUVIALE.

    .

    Exhibition:

    Language in public space, which is a social space of inclusion and exclusion.
    A photo series from a long-term study spanning several years at Vienna’s Westbahnhof. People, the reality of life, product advertising, perception (photographic work WBH, Westbahnhof 2019–2024, by Ewa Kaja).
    Photo WBH (Westbahnhof) by Ewa Kaja
    WBH (Westbahnhof) by Ewa Kaja
    The language of literary writing, in prehistoric imagination and overwritings like floods that cross borders and propose a sense of placelessness as a living space (bilingual reading from “Bohemia Is the Ocean”; projection and installation by Rhea Krcmářová).
    Venus by Rhea Krcmářová, FLUVIALE artist
    Venus by Rhea Krcmářová
    Language as an act of performative writing in the present. An act of erasing the letters of this line of continuations. Something like language has visually condensed before the audience’s eyes (performance “Writing along the line, along the now” by Sabine Müller-Funk).

     

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  • Lyrik,  Text trifft Textil,  Videolyrik

    Buchtrailer Aus Wolle oder aus nichts

    Was passiert mit einem Wort, einem Text, wenn sie vom Papier in ein anderes Medium wechseln? Wenn sie sich mit Klängen verweben, wenn sie Nadeln entspringen? Wenn sie vom reinen Lesetext zur Grundlage einer Performance werden oder den Ausgangspunkt eines Videos bilden? Ändert sich ihre Bedeutung, erweitern sich Textebenen, erobern sie neue Ausdrucksformen? Was macht Texte aus, die entstanden sind, um in mehreren Dimensionen zu existieren?

    „Aus Wolle oder aus Nichts“ vereint transmediale Arbeiten mit Stills aus Videopoesie, mit Foto- und Textilarbeiten. Ein QR-Code führt zu visuellen- und Audioarbeiten und macht die Leser*innen so zu Hörer*innen, zu Zuschauer* innen, zu Besucher*innen virtueller Galerien.

     

    Klever Verlag, September 2026

  • Blog

    Neues Buch: Aus Wolle oder aus nichts – transmediale Texte

    Was passiert mit einem Wort, einem Text, wenn sie vom Papier in ein anderes Medium wechseln? Wenn sie sich mit Klängen verweben, wenn sie Nadeln entspringen? Wenn sie vom reinen Lesetext zur Grundlage einer Performance werden oder den Ausgangspunkt eines Videos bilden? Ändert sich ihre Bedeutung, erweitern sich Textebenen, erobern sie neue Ausdrucksformen? Was macht Texte aus, die entstanden sind, um in mehreren Dimensionen zu existieren?
    „Als transmediale Textkünstlerin sind Worte mein Ausgangsmaterial, das ich durch verschiedene Medien wandle. Gedichte und lyrische Kurzprosa werden zur Grundlage von Literaturperformances und Videopoesie, von Stickbildern und Textilkunst.“
    „Aus Wolle oder aus Nichts“ vereint die Texte transmedialer Arbeiten mit Stills aus Videopoesie, mit Foto- und Textilarbeiten. Ein QR-Code führt zu visuellen- und Audioarbeiten und macht die Leser*innen so zu Hörer*innen, zu Zuschauer*innen, zu Besucher*innen virtueller Galerien.

    „Aus Wolle oder aus nichts“, Klever Verlag, September 2026

  • Blog,  Multimedia,  Text trifft Textil,  Videolyrik

    Einzelausstellung im Rahmen des BÖS Literatursalons

    Literatursalon 13.06.2026

    Lesungen:
    Markus Köhle: Land der Zäune. Sonderzahl Verlag, 2025
    Kaśka Bryla: mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich. Residenz, 2025
    Gertraud Klemm: Abschied vom Phallozän. Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2025

    Klangkunst: Anja Schaflinger und Laura Roth “Eine Allegorie der Erinnerung”

    Moderation: Erika Kronabitter
    Ausstellung: Rhea Krčmářová “Ein Labyrinth in selbst gewebten Wegen – transmediale Text(il)kunst”

    Die Ausstellung ist bis September während der Kurszeiten und auf Anfrage zu sehen

    Mehr Infos

  • Lyrik,  Rezension

    Neue Rezensionen für die Poesiegalerie

    Bilder vieler Ausstellungen –Rhea Krčmářová liest Astrid Nischkauers ohne Titel

    Liest man die Lebensbeschreibungen von Poetinnen und Poeten, findet man Anstellungen bei örtlichen Bibliotheken und in Schlachthöfen, als Yogalehrerin oder als Bierfahrer. Dichterinnen und Dichter leben selten von Lyrik alleine (und ja, das gilt auch für andere Schreibende, aber bei Lyrik ist es besonders herausfordernd, den Lebensunterhalt nur mit dem Schreiben zu bestreiten).

    Die Wiener Autorin, Herausgeberin, Kulturvermittlerin und Übersetzerin Astrid Nischkauer arbeitete einige Jahre als Teilzeit-Aufsicht bei den Bundes- und in anderen Museen, was zu einer ausführlichen lyrischen Auseinandersetzung führte, nicht nur mit den Werken, sondern auch mit der Arbeit im Museum. Inspiriert von den „heiligen Hallen“ von Albertina, KHM, Möbelmuseum und Co. schrieb sie Museumsgedichte, deren dritter Band ohne Titel (nach Satyr mit Thunfisch und du Wundergecko, 2018 und 2021) vor kurzem im Verlag Parasitenpresse erschien. Weiterlesen HIER

    Schreiben im Schatten der Machtlosigkeit – Rhea Krcmárová liest Christopher Schmalls gegenstandslos

     

    Die ersten Zeilen, die man von Christopher Schmalls Gedichtband liest, stehen nicht im Buchinneren, sondern sind in Blockbuchstaben auf die Rückseite gedruckt. Dicht an dicht über in sich verlaufenden Farbstreifen werfen sie Fragen auf, die sich durch das gesamte Buch ziehen: Bedeutet Schweigen Mittäterschaft?

    Ist es die Verantwortung als Dichter, etwas zu sagen und Stellung zu beziehen? Muss Content kreiert werden auf Gedeih und Verderb?

    Der Autor widmet sich diesen Fragen ausführlich und formell divers. Laut Verlag handelt es sich bei gegenstandslos um eine „Sammlung von 77 politischen, philosophischen Gedichten, die in Form und Länge variieren, vom Einzeiler bis zum mehrseitigen Zyklus“. Schmalls Gedichte thematisieren Krieg, Umweltzerstörung, Konsum, Heimat, NS-Zeit, Glaube, Psyche und Identität.

    Weiterlesen HIER