Essay „Geständnisse einer Fatshionista“ in der neuen SALZ

Essay „Geständnisse einer Fatshionista“ in der neuen SALZ

 

SALZ_Cover_164_h-2-382x600

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SALZ 164 KLEIDERSPRACHEN

„Ich will mir die Eigenständigkeit ersparen. Ich will in einer Norm dahingleiten und mitgetragen werden, ich will mir nicht all die Gedanken selbst erarbeiten, die Meinungen, die Geschmäcker. Ich weiß schon, eine Persönlichkeit entwickeln, das wird anstrengend.“
(Gertraud Klemm)

Kleidersprachen: Sprache von Kleidern, Sprache, um über Kleidung zu sprechen – das Thema dieser SALZ-Ausgabe ist die Verbindung von Mode und Literatur, zwei Bereiche, die einander nicht so fremd sind, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen.
Beiträge von Bodo Hell, Gertraud Klemm, Thomas Meinecke, Lydia Mischkulnig, Teresa Präauer, Annika Reich, Angelika Reitzer oder Sabine Scholl beleuchten verschiedene Aspekte der Mode, sei es in literarisch verspielter Form wie bei Margret Kreidl und Friederike Mayröcker oder als Essay wie bei Rhea Krcmárová, Ilma Rakusa und Michael Stavarič.
Bildbeiträge von Ann Cotten, Nora Gomringer und Ginka Steinwachs zeigen die Mode von ihrer künstlerischen Seite.
Hildegard Fraueneder kuratierte die Ausstellung „displaying fashion. displaying art. [Agonale] Begegnungen von Mode und Kunst“ in der Galerie 5020, die sie hier in einem Beitrag vorstellt.
Die Ausstellung thematisiert die Schnittstellen zwischen Kunst und Mode: Wo begegnen sie sich? Wo sind ihre Widersprüche, wo ihre Gemeinsamkeiten?

Diese SALZ-Ausgabe, die Ausstelllung der Galerie 5020 und eine Veranstaltungsreihe entstanden im Rahmen des Projekts „[Agonale] Begegnungen von Mode, Kunst und Literatur“, das am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst (Universität Salzburg und Mozarteum) von Christa Gürtler, Eva Hausbacher und Hildegard Fraueneder konzipiert wurde.

Merken

Rhea Krcmárová Gast beim Dramatiker*Innenfestival Graz, 4.6.2016

Rhea Krcmárová Gast beim Dramatiker*Innenfestival Graz, 4.6.2016

interpretationssache-16_banner_newsletter

 

„Das DRAMA FORUM von uniT und das Schauspielhaus Graz veranstalten mit Unterstützung des Deutschen Literaturfonds e.V. ein Festival der zeitgenössischen Dramatik mit zwei Programmlinien: – Interpretationssache16 – und – Grenzgänge – .

Dramatiker*innen aus unterschiedlichen Welten treffen sich in der „heimlichen Literaturhauptstadt“ Graz, sind ein Sprachrohr für die brennenden Fragen der Gegenwart, das in vielfältigen Idiomen und Sprachen klingt. Das Publikum hat die Möglichkeit ihnen und ihren Texten zu begegnen und zuzuhören: in internationalen Gastspielen und Arbeitsateliers, bei performativen Installationen, szenischen Lesungen, Publikumsgesprächen und vielem mehr.

Wir freuen uns, so viele Autor*innen bei uns in Graz zu versammeln:
Kateřina Černá, Lisa Danulat, Hanna Hamel, Valerie Kattenfeld, Rhea Krcmárová, Mehdi Moradpour, Fiston Mwanza Mujila, Thomas Perle, Ferdinand Schmalz, Juliane Stadelmann, Gerhild Steinbuch, Nele Stuhler, Miroslava Svolikova, Sina Tahayori, Peter Waterhouse, Paul Wiersbinski, Christian Winkler, Ivna Zic und andere.

Von 2. – 5. Juni haben Sie die Möglichkeit, diese junge erfolgreiche Generation von Dramatiker*innen direkt und auf ungewöhnliche Weise zu erleben.“

SA 4. 6. / 10 – 15.30 UHR
INTERPRETATIONSZENTRUM / EINTRITT FREI

KRITIKFABRIK: WELCHE SPRACHE?

Die Interpretationssache16 hat ein besonderes Interesse an den Sprachen, die am Theater hörbar werden. Daher laden wir im Rahmen der Kritikfabrik zum Thema „Welche Sprache?“ mehrsprachige TheaterautorInnen und ÜbersetzerInnen nach Graz ein, die gemeinsam mit dem Publikum über die Nichtnationalität und Grenzenlosigkeit der Sprachen und das Leben und Schreiben in mehreren Sprachräumen diskutieren werden.
Im DRAMA FORUM schreiben AutorInnen, die sich fließend zwischen (Sprach-)Welten bewegen, mindestens eine Mutter- und vielleicht auch eine Vatersprache haben und alle auf der Suche sind nach ihrem ganz eigenen, grenzüberwindenden Klang. Unsere AutorInnen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der wir leben. Und wenn wir es uns erlauben, Nationalsprachen in Frage zu stellen, wagen wir uns auch an die These: Gibt es überhaupt eine deutschsprachige Literatur? Die Einführungsworte zur Kritikfabrik beschäftigen sich mit Heinrich von Kleist – ein deutscher Schriftsteller? Oder ein Schriftsteller, der die deutsche Sprache auf sonderbare Weise hat stocken lassen, den Atem anhalten lassen – um auf die Sprache der Poesie aufmerksam zu werden, die nicht Deutsch ist?

Über viele Wege, in der Musik, im Diskurs, über bildende Kunst, in Gesprächssituationen mit AutorInnen der Vielsprachigkeit, am gemeinsamen Mittagstisch, spüren wir den Sprachen nach, suchen, wagen und hinterfragen…

Mit: Katerina Cerna, Rhea Krcmárová, Mirko Maric, Mehdi Moradpour, Fiston Mwanza Mujila, Thomas Perle, Barbara Romen, Gunter Schneider, Sina Tahayori, Peter Waterhouse, dem Versatorium und vielen anderen.

SA 4. 6. / ab 21 UHR
INTERPRETATIONSZENTRUM / EINTRITT FREI (Kommen und Gehen jederzeit möglich)

SCRATCH-NIGHT

Direkter kann man den Texten dieser spannenden NachwuchsautorInnen nicht begegnen: Ohne die herkömmliche Trennlinie zwischen dem Publikum und den AutorInnen und SchauspielerInnen werden Texte gegenseitig vorgelesen, entstehen spontane Räume und Möglichkeiten, sich auszutauschen, nachzufragen, einzutauchen.

Mit Texten von Katerina Cerna, Özlem Özgül Dündar, Hanna Hamel, Valerie Kattenfeld, Rhea Krcmárová, Mehdi Moradpour, Fiston Mwanza Mujila, Thomas Perle, Ferdinand Schmalz, Juliane Stadelmann, Gerhild Steinbuch, Nele Stuhler, Miroslava Svolikova, Sina Tahayori, Christian Winkler und vielen anderen.

„reigen reloaded“ – Szenische Lesung beim Festival „Neues Wiener Volkstheater“, 11-13.3.2016

„reigen reloaded“ – Szenische Lesung beim Festival „Neues Wiener Volkstheater“, 11-13.3.2016

Reigen reloaded von Rhea Krcmárová

„Es geht rund an der Partnerbörse. Die junge Autorin Rhea Krcmárová transportiert Schnitzlers Beziehungsklassiker in die Gegenwart. Aus dem Ehegatten und dem süßen Mädel werden Kuschelbär69 und Princess Prada. Doch egal welche Identitäten sie sich im Netz auch suchen, am Ende stehen einander Männer und Frauen gegenüber, zurückgeworfen auf ihre nackte Existenz, und versuchen sich an der Optimierung ihrer Sexualität.“

Szenische Lesung am 11., 12. und 13.3.2016

Das neue Wiener Volkstheater ist eine Kooperation zwischen Volkstheater Wien, Max Reinhard Seminar und den wiener wortstaetten.

Mehr Informationen hier

Dramolett 1789 – ein Torten-Stück. Neu in: Buchstabensuppen – Ein literarisches Kochbuch

Dramolett 1789 – ein Torten-Stück. Neu in: Buchstabensuppen – Ein literarisches Kochbuch

cover-Kochbuch-624x1024

 

Schreiben und Kochen zwischen den Kulturen

“Buchstabensuppen” ist ein Fest der literarischen und kulinarischen Diversität, zum Nachlesen und Nachkochen!

Seit 2005 entstehen in den WIENER WORTSTAETTEN vielbeachtete Theaterproduktionen mit Autorinnen und Autoren, deren Herkunftsländer und Sprachen so vielfältig sind wie die Großstadt Wien: Türkei, Russland, Ex-Jugoslawien, Iran, Bulgarien u.v.m. Sie alle bereichern die deutschsprachige Literatur mit ihren Geschichten, und sie alle haben für die WIENER WORTSTAETTEN nicht nur geschrieben, sondern auch ganz besondere Suppen gekocht, in denen sich Ingredienzien der alten und neuen Heimat mischen.

Mit Texten von Ibrahim Amir, Susanne Ayoub, Ana Bilic, Seher Cakir, Yasmin Hafedh, Michal Hvorecky, Jérôme Junod, Ursula Knoll, Rhea Krcmárová, Valerie Melichar, Barbi Markovic, Azar Mortazavi, Dominic Oley, Ewald Palmetshofer, Thomas Perle, Semir Plivac, Julya Rabinowich, Andreas Sauter, Gerhild Steinbuch, Marianne Strauhs, Bernhard Studlar, Robert Woelfl

“Buchstabensuppen. Ein literarisches Kochbuch”
Residenz Verlag 2015
Bernhard Studlar (Herausgeber)
Artur Bodenstein (Illustration)
160 S., broschiert. € 18,90
ISBN: 9783701716562

Bestellung per Mail